Projekttag in der Gedenkstätte Ravensbrück mit Schülern der Regionalen Schule Strasburg

25. April 2017

"Jeder Tag dort war wie die Unendlichkeit." Kató Gyulai

 

Am 25.04.2017 haben wir gemeinsam mit Schülern der Regionalen Schule Strasburg das ehemalige KZ in Ravensbrück besichtigt. Das Konzentrationslager in Ravensbrück wurde ursprünglich als Frauen-Lager gebaut. Im Laufe des 2. Weltkrieges wurden dort jedoch auch Männer und Kinder inhaftiert. In einer beeindruckenden Führung konnten wir viel über die Lebensbedingungen der Häftlinge erfahren und was für schreckliche Verbrechen an diesem Ort geschehen sind, in der nur wenig entfernten Stadt Fürstenberg. Bis zur Befreiung 1945 waren dort mehr als 130.000 Widerständlerinnen, Kommunistinnen, Jüdinnen, Zeuginnen Jehovas, Prostituierte, Sinti und Roma inhaftiert. Die Frauen mussten Zwangsarbeit leisten, wurden geprügelt, gefoltert und Experimenten ausgesetzt. Wer nicht an Hunger und Entkräftung starb, wurde erschossen, vergiftet oder vergast. Es war ein bedrückender und emotionaler Tag für die Schüler. Ich hoffe, jeder Einzelne von ihnen konnte jede Menge an Wissen mitnehmen um es an andere Menschen weiterzugeben. Einen Dank an die Schüler der Regionalen Schule Strasburg für das große Interesse und an die die Rosa-Luxemburg-Stifung, die uns diesen Tag ermöglicht hat.

 

Ausstellungseröffnung „Erinnerung an die Zukunft - Strahlenopfer von Hiroshima bis heute“ in der Regionalen Schule Ueckermünde.

24. April 217

Gemeinsam mit Herrn Ewert, dem Schulleiter der Regionalen Schule in Ueckermünde und dem Verein „Tacheles Uecker-Randow e. V.“, eröffnete Kerstin Kassner am 24. April 2017 die Ausstellung „Erinnerung an die Zukunft - Strahlenopfer von Hiroshima bis heute“ in der Aula der besagten Schule. Die Abgeordnete und auch der Schulleiter mahnten die anwesenden Besucherinnen und Besucher und Schülerinnen und Schüler in ihren Reden, das Geschehene und seine Auswirkungen auf die Menschen nicht zu vergessen und sich bewusst zu machen, wie groß heute die Gefahr ist, dass Atombomben wieder zum Einsatz kommen könnten und welche Risiken von den Atomkraftwerken ausgehen. Die Ausstellung zeigt berührend und bedrückend zugleich, dass es in der Wirkung keinen Unterschied gibt zwischen einer kriegerischen und einer friedlich genutzten Atomkraft. Der Verein Tacheles Uecker-Randow e. V. zeigt die Ausstellung vom 24. April bis 04. Mai 2017 in den Räumlichkeiten der Regionalen Schule in Ueckermünde.

 

Die Ausstellung wurde vom Antikriegsmuseum/Friedensbibliothek Berlin in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung zur Verfügung gestellt.

 

Farbe bekennen gegen Rechts am 03.04. und 07.04.2017 in der Jugendherberge Bellin.

April 2017

Gemeinsam mit unserem Verein Tacheles Uecker-Randow e. V. und Schülern der Regionalen Schule Ueckermünde haben wir mit vielen Farben und jede Menge Leinwänden zwei Projekttage zum Thema Rechtsextremismus und Rassismus durchgeführt. Seit 2012 sind wir mit diesem Projekt an allen Schulen der Region unterwegs. Ziel war es, eine gemeinsame Arbeit zu erzeugen bei der sich die Schüler künstlerisch mit dem Thema Rechtsextremismus auseinandersetzen. Die Arbeit erfolgte mit Keilrahmen und Acrylfarben, so bekam das Thema durch Farbe und Größe eine besondere Aufmerksamkeit. Es war jedem freigestellt, wie er künstlerisch gegen Rechts vorgeht. Wir haben feststellen müssen, dass die Meinungen zum Thema weit auseinandergehen und das unsere Aufklärungsarbeit sehr wichtig ist und unbedingt gebraucht wird, um die Jugendlichen zu sensibilisieren und auch couragiertes Handeln im Jugendalter zu fördern. Es sind wieder sehr viele schöne Bilder entstanden, die wir in verschiedenen Ausstellungen präsentieren werden. Einen Dank an die Künstler der Klasse 8/9 aus Ueckermünde.

 

Fahrt zur Gedenkstätte nach Ravensbrück mit Schülern der Regionalen Schule Penkun

21.Februar 2017

 

Zum Thema Erinnerung hat sich der Verein Tacheles Uecker-Randow e. V. am 21.02.2017 mit Schülern der Regionalen Schule Penkun auf den Weg gemacht, um die Gedenkstätte in Ravensbrück zu besuchen.

 

 

Es war ein Konzentrationslager für Frauen und wurde 1938/39 durch die Schutzstaffel (SS) in der Gemeinde Ravensbrück (heute Stadt Fürstenberg/Havel) im Norden der Provinz Brandenburg errichtet.

 

Nach der Ankunft auf dem Gelände wirkten die Schüler sehr überrascht denn niemand konnte sich vorstellen, dass hier an diesem Ort Tausende Verbrechen stattgefunden haben.

 

 

In einer Führung erfuhren die Schüler, dass dies das größte Frauenkonzentrationslager war, das die SS auf deutschem Gebiet errichtet hat. 1941 wurde ein Männerlager angegliedert und im Juni 1942 kam noch ein sogenanntes Jugendschutzlager für weibliche Jugendliche dazu. Von 1939 bis 1945 wurden ca. 132.000 Frauen, 20.000 Männer und 1000 weibliche Jugendliche als Häftlinge aus 40 Nationen und Volksgruppen im KZ Ravensbrück und dem Jugendkonzentrationslager Uckermark registriert.

 

Tausende von ihnen wurden ermordet, sie starben an Hunger, Krankheit und medizinischen Experimenten.

 

 

Die Schüler beschäftigten sich mit Biografien, Thementexten, Klappbüchern, Hör- und Videostationen, Zitaten, Fotos und Dokumenten und konnten sich so mit der Geschichte des Ortes intensiv auseinandersetzen.

 

 

Die Schüler der Regionalen Schule Penkun haben festgestellt das dies nicht nur eine Gedenkstätte ist, sondern auch ein Ort der Bildung. Sehen und erleben, so werden wir das Gedenken nicht verlernen.

 

Ausstellung "Besiegte Menschheit - Deutschland im 1. Weltkrieg"

Eröffnung in der Regionalen Schule Penkun,

geöffnet bis zum 4. November, Mo.- Fr.  9-14 Uhr

 

 12. Oktober 2016

Krieg dem Kriege! Mit allen Mitteln gegen ihn ankämpfen... das Menschliche empört sich gegen diese Unkultur, dieses grauenhafte Schlachten. Weg, weg mit diesem Krieg...
Kurt Peterson
Dixmuiden, Oktober 1914

 

 

Gemeinsam haben wir mit Schülern der Regionalen Schule Penkun und Gästen die Ausstellung „Besiegte Menschheit - Deutschland im 1. Weltkrieg" am 12. Oktober 2016 eröffnet.

 

Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen Menschen mit ihren Schicksalen und Haltungen der jeweiligen Kriegsjahre. Sie ist authentisch und beeindruckend und macht die Vielschichtigkeit des Krieges deutlich.

 

Es kommen Deserteure zu Wort und die Vorgeschichte des Krieges wird dokumentiert.17 Millionen Tote, 20 Millionen Verwundete, das ist die Bilanz des 1. Weltkrieges.

 

Es sind Bilder die im Gedächtnis bleiben und berühren, zwischen all den Fotos sind Texte und Zitate zu finden von Denkern, Pazifisten und Literaten wie Kurt Tucholsky.

 

Die Ausstellung ist eine Leihgabe der Friedensbibliothek der Evangelischen Kirche Berlin Brandenburg und mit großer Unterstützung der Rosa-Luxemburg-Stiftung konnten wir die Ausstellung in der Regionalen Schule Penkun realisieren.